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Zentrale Technik der Universität Bayreuth

Sicherheitsingenieur & Abteilung Sicherheitswesen

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Arbeitsschutz

MutterschutzEinklappen

Am 01.01.2018 ist das neue Mutterschutzgesetz (MuSchG) in Kraft getreten. 

Das Mutterschutzgesetz (MuSchG) gilt für alle (werdenden) Mütter, die in einem Arbeitsverhältnis stehen, das heißt neben Beschäftigten auch für weibliche Auszubildende, Schülerinnen und Studentinnen. Gemäß § 19 der Verordnung über Urlaub, Mutterschutz und Elternzeit der bayerischen Beamten gelten bestimmte Bereiche des MuSchG auch für Beamtinnen.

ANLASSUNABHÄNGIGE GEFÄHRDUNGSBEURTEILUNGEN
gemäß § 10 MuSchG muss der Arbeitgeber für alle Arbeitsplätze Gefährdungsbeurteilungen erstellen, unabhängig davon, ob Frauen, schwangere Frauen oder stillende Frauen am Lehrstuhl oder in der Einrichtung beschäftigt sind. Die Gefährdungsbeurteilung ist nach § 14 MuSchG schriftlich zu dokumentieren.
​Ebenfalls festzulegen und zu dokumentieren sind die grundsätzlich zu ergreifenden Schutzmaßnahmen, die die Beschäftigung einer schwangeren und stillenden Frau an diesem Arbeitsplatz bzw. mit diesen Tätigkeiten ermöglichen. Die Gefährdungsbeurteilung muss tätigkeitsbezogen erstellt werden, gleichartige Tätigkeiten können in der Gefährdungsbeurteilung zusammengefasst werden.

Beispiele für die anlassunabhängige Gefährdungsbeurteilung

ANLASSABHÄNGIGE (INDIVIDUELLE) GEFÄHRDUNGSBEURTEILUNGEN
Beschäftigte
Eine wesentliche Änderung ist die erforderliche Erstellung einer individuellen Gefährdungsbeurteilung. Diese ist unterteilt in die Gefährdungsbeurteilung für Schwangere Beschäftigte oder für Stillende Beschäftigte.

Das neue Mutterschutzgesetz lässt Abweichungen vom Gesetz zu, wenn die werdende oder stillende Mutter Ihr Einverständnis gibt. Dem Einverständnis kann jederzeit widerrufen werden.

Der Lehrstuhlinhaber/Leiter der Einrichtung hat die Schwangere/Stillende sowie die Beschäftigten in seinem Bereich über die Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilungen zu informieren.

Studentinnen

Nachfolgend die Gefährdungsbeurteilungen für Studentinnen. Weitere I​nformationen erhalten Sie beim Referat I/3.

Weitere Informationen 

Unterweisung von Fremdfirmen an der Universität BayreuthEinklappen

Für die Unterweisung von Fremdfirmen an der Universität Bayreuth steht nachfolgend eine umfassende Richtlinie zur Verfügung. Sie ist entsprechend der Einsatzbereiche der Fremdfirmen unterteilt. Erforderliche Unterweisungsprotokolle sind ebenfalls angefügt.

RICHTLINIE Unterweisung Fremdfirmen an der Universität Bayreuth:

Die Dokumente D bis H gelten in der Regel für die Abteilungen der Zentralen Technik:

Sicherheitsbeauftragte nach § 22 SGB VIIEinklappen

Die gesetzliche Grundlage für den Sicherheitsbeauftragten bildet § 22 SGB VII. Der Arbeitgeber hat in Unternehmen oder Einrichtungen mit regelmäßig mehr als 20 Beschäftigten und unter Beteiligung des Betriebsrates oder Personalrates Sicherheitsbeauftragte unter Berücksichtigung der im Unternehmen für die Beschäftigten bestehenden Unfall- und Gesundheitsgefahren und der Zahl der Beschäftigten zu bestellen.

Ihre Pflichten und Rechte sind durch § 22 Abs. 1 bis 3 SGB VII und § 20 Unfallverhütungsvorschrift (GUV-V-A1) geregelt.

Zu ihren Aufgaben gehört zum Beispiel:

  • Unterstützung der Verantwortlichen bei der Durchführung von Maßnahmen zur Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren
  • Überzeugen, dass vorgeschriebenen Schutzeinrichtungen und persönliche Schutzausrüstung vorhanden und ordnungsgemäß benutzt werden
  • Auf Unfall- und Gesundheitsgefahren der Versicherten aufmerksam machen
  • Erstellen der Unfallanzeigen für Bereich
  • Begleiten des Sicherheitsingenieurs bei Begehungen in ihren Bereich

Liste der Sicherheitsbeauftragten

Weitere wichtige Informationen:

Unterrichtung gebärfähiger Mitarbeiterinnen/StudentinnenEinklappen

Nachfolgend finden Sie die Anpassung an die neuen rechtlichen Vorgaben zur Unterrichtung gebärfähiger Mitarbeiterinnen/Studentinnen für chemische und biologische Gefährdungen.

Hautschutzplan der UniversitätEinklappen

Der Hautschutzplan der Universität wurde überarbeitet und steht ab sofort im Netz zur Verfügung. Neben einer allgemeinen Produktübersicht stehen ein Plan für „Labore und ähnliche Bereiche“ sowie ein Plan für “Technische Bereiche“ zur Verfügung. Zur individuellen Gestaltung wird auch eine Blanko-Vorlage angeboten. Alle aufgeführten Produkte können über die Chemikalienausgabe im Gebäude NW I bezogen werden.

Gelbe MappeEinklappen

Aktueller Hinweis:

Die gelbe Mappe wird derzeit überarbeitet. Die hinterlegten Dokumente sind nicht an die geltenden gesetzlichen Vorgaben angepasst und dienen daher nur der Orientierung. Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die Abteilung Sicherheitswesen.

Der Sammelordner Arbeitssicherheit und Umweltschutz an der Universität Bayreuth (Gelbe Mappe) soll sicherstellen, dass die Lehrstühle und Zentralen Einrichtungen sich in gebündelter Form einen allgemeinen Überblick über eine Auswahl der Vielzahl von Vorschriften verschaffen können, die in den Bereichen Arbeitssicherheit und Umweltschutz zu beachten sind.

Rechtliche Grundlagen

ArbeitsschutzausschussEinklappen

Der Arbeitsschutzausschuss (ASA) ist ein Organ des betriebliche Arbeitsschutzes und ab einer Betriebsgröße mit mehr als 20 Beschäftigten vorgeschrieben (§ 11 Arbeitssicherheitsgesetz – AsiG).

Der ASA hat die Aufgabe, Anliegen des Arbeits-, Gesundheits-, Brandschutzes und der Unfallverhütung zu erörtern, Verbesserungen vorzuschlagen, Maßnahmen zu beraten und Entscheidungen vorzubereiten. Der Arbeitsschutzausschuss ist kein Beschlussorgan, er besitzt keine Entscheidungsbefugnis. Der Ausschuss kann lediglich Empfehlungen formulieren.

Die Aufgaben des Arbeitsschutzausschusses sind insbesondere:

  • Analyse des Unfallgeschehens an der Universität
  • das Vorstellen neuer Gesetze, Verordnungen oder Unfallverhütungsvorschriften
  • Beratung über Maßnahmen und Einrichtungen, um Unfall- und Gesundheitsgefahren zu begegnen
  • Erfahrungsaustausch zu Betriebsbegehungen und umgesetzten Maßnahmen
  • Koordinierung der Arbeitssicherheitsaufgaben
  • Maßnahmen zur Prävention, zur Ersten Hilfe und zum Brandschutz
  • Beratung zu universitären Baumaßnahmen wie z. B. Barrierefreiheit
  • Beratung über Fragen des Gesundheitsschutzes und der arbeitsmedizinischen Vorsorge
  • Beratung sicherheitstechnischer Aspekte bei der Einführung neuer Arbeitsverfahren oder neuer Arbeitsstoffe

Der Arbeitsschutzausschuss setzt sich mindestens zusammen aus einem Vertreter der Hochschulleitung, einem Vertreter/in des Personalrates, dem Sicherheitsingenieur, den Betriebsärztinnen und Vertreter/innen aus der Gruppe der Sicherheitsbeauftragten. Die Schwerbehindertenvertretung hat das Recht, an allen Sitzungen des ASA beratend teilzunehmen. Darüber hinaus hat die Schwerbehindertenvertretung das Recht, Angelegenheiten, die einzelne Schwerbehinderte oder Gruppen schwerbehinderter Beschäftigter betreffen, auf die Tagesordnung der ASA-Sitzungen setzen zu lassen.

Haben Sie im Bereich des Arbeits- und Gesundheitsschutz Anregungen und Verbesserungsvorschläge oder möchten Sie bestimmte Themen im ASA angesprochen haben, schreiben Sie bitte eine Email an den Sicherheitsingenieur.

Prüfung der elektrischen Anlagen und Geräte Einklappen

Regelmäßige Prüfung elektrischer Anlagen

Die Prüfung elektrischer Anlagen (ortsfest) erfolgt für

  • Labors: alle 2 - 3 Jahre
  • Büroräume: alle 5 - 6 Jahre

Diese Prüfung wird von der Zentralen Technik veranlasst.

Regelmäßige Prüfung nicht ortsfester elektrischer Betriebsmittel     

nach GUV-V A3 (früher GUV 2.10) "Elektrische Anlagen und Betriebsmittel" und GUV-I 8524 (früher: GUV 22.1) "Durchführung von wiederkehrenden Prüfungen nicht ortsfester elektrischer Betriebsmittel" sind Geräte in Büros und Labors, die als nicht ortsfest gelten, d.h. die über eine Steckdose ans Netz angeschlossen sind, z.B. Rechner, Monitore, aber auch bewegliche Mehrfachsteckdosen oder Verlängerungskabel, in folgenden Turnus zu prüfen:

  • Labors: jährlich
  • Büroräume: alle zwei Jahre

Diese Prüfungen sind von den einzelnen Einrichtungen und Lehrstühlen der Universität

  • selbst durchzuführen (1)
  • bzw. zu veranlassen (2).

(1) Die Prüfung kann von eingewiesenen Personen der Einrichtung mit den aus der Elektronikwerkstatt auszuleihenden Testgeräten einfach ausgeführt werden. Ansprechpartner für Einweisungen und Ausleihe der Geräte ist das Büro der Elektronikwerkstatt Tel. 3842.

(2) Weiterhin besteht die Möglichkeit, über einen mit dem TÜV abgeschlossenen Rahmenvertrag die Prüfungen durchführen zu lassen. Ansprechpartner für den Rahmenvertrag ist der Leiter der Betriebstechnik Tel. 2118.

Regelmäßige Prüfung FI-Schutzschalter

Einzelarbeitsplätze mit FI-Schutzschaltern müssen unabhängig von der obige Regelung von jedem Nutzer selbst monatlich auf ihre Schutzfunktion geprüft werden. Informationen gibt es dazu ebenfalls in der Elektronikwerkstatt.

Gefährdungsbeurteilung gemäß §5 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)


Verantwortlich für die Redaktion: Dieter Spörl

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